"Es waren Bergschäden die im Jahre 1963 zur
sofortigen Schließung des Kirchengebäudes führten.
Ganz Röhlinghausen war tief betroffen. In aller Eile wurde der
große Saal des Jugendheimes, welches im Jahre 1957 erbaut wurde,
als Notgottesdienstraum hergerichtet. Die vorgelagerte Damentoilette
diente als Sakristei und der Tischtennisraum im Souterrain wurde für
Werktags- und Gruppengottesdienste nutzbar gemacht.
Am 22. Oktober 1964 wurde die alte Kirche dann gesprengt. 2-mal musste
der Sprengmeister ansetzen, damit um 11:30 Uhr der Kirchturm planmäßig
nach Westen auf das Kirchenschiff fiel". |